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Deep Purple: Fireball (25th Anniversary Edition) (Review)

Artist:

Deep Purple

Deep Purple: Fireball (25th Anniversary Edition)
Album:

Fireball (25th Anniversary Edition)

Medium: CD
Stil:

Hard Rock

Label: HEC Enterprises / EMI
Spieldauer: 78:46
Erschienen: 1996
Website: [Link]

Deep Purples fünftes Studioalbum ("Best of" und "Concerto Of Group And Orchestra" nicht mitgerechnet wurde vor einiger Zeit mit allerlei Extras wiederveröffentlicht. Nach "In Rock" konnte die Legende ihren Erfolg damals noch zusätzlich ausbauen (Nr. 1 in Großbritannien, große Welttournee mit Kür zur lautesten Band der Welt) und über die hier enthaltenen Songs gibt es wohl nicht mehr viel ungesagtes zu berichten. Ich selbst sollte erst einige Jahre nach diesem Album das Licht der Welt erblicken und dennoch bin ich im Nachhinein von der Musik Purples angetan - zeitlos eben. Hört euch den Titeltrack oder Demon's Eye an (wenn ihr sie noch nicht kennt) und ihr erfahrt, wo all der Krach, den ihr heute so konsumiert seine Ursprünge hat - unter anderem hier. Ritchie Blackmore ist angesichts dieser Aufnahmen heute nur noch ein Schatten seiner Selbst (wenn man halt lieber belanglose Pseudo-Mittelaltersongs für Hausfrauen schreiben will...) und auch sonst ist alles im Reinen. Die richtig schön archaische Produktion tut herrlich gut im heutigen Wust aus überproduzierten Scheiben, wo das meiste oft mehr Schein als Sein ist.
Ach ja, der Bonus dieser Re-issue hat es voll und ganz in sich: Neun zusätzliche Tracks (Remixe, diverse Outtakes/B-Seiten), darunter auch Studio-Überbleibsel in Form von Songfragmenten oder first takes sowie ein fettes Booklet mit sehr ausführlichen
Liner Notes und Photos sollen zum Kauf anregen (schöner Pappschuber übrigens...). Sieht man die Klasse dieser Band und deren sympathische und immer noch qualitativ hochwertigen Auftritte, solltet ihr diesem Ruf folgen - besser als der Großteil der Neo- und Möchtegern-Proggies ist's allemal.

FAZIT: Wiederum schlagen Altfans zu, denn das abgenudelte Vinyl wird immer dünner. Neueinsteiger erhalten hingegen ein Referenzalbum mit massigen Extras. Hart rockendes Herz, was willst du mehr?

Andreas Schiffmann (Info) (Review 4221x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Fireball
  • No No No
  • Demon´s Eye
  • Anyone´s Daugther
  • The Mule
  • Fools
  • No One Came
  • Strange Kind Of Woman ´96
  • I´m Alone
  • Freedom ´96
  • Slow Train
  • Demon´s Eye ´96
  • Medley
  • Fireball
  • Piano Insert
  • No One Came ´96

Besetzung:

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