Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Helhorse: Hydra (Review)

Artist:

Helhorse

Helhorse: Hydra
Album:

Hydra

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Sludge and more

Label: Rodeostar / Napalm / Universal
Spieldauer: 45:44
Erschienen: 23.08.2019
Website: [Link]

Bei HELHORSE ist und bleibt das Gitarrenriff König. Die Band hat innerhalb kurzer Zeit den Eindruck bestätigt, den die gegenwärtige dänische Rockszene international vermittelt: Da ist was im Busch, wobei sich die meisten Angehörigen durch eine lobenswerte Eigenständigkeit auszeichnen, und dahingehend bildet auch dieses Quartett keine Ausnahme.

Sludge, Hardrock und ruppiger Punk sind die drei Eckpunkte des Sounds von HELHORSE, die mit ihren Hit-Qualitäten kurzerhand als kleine Brüder der Schweden Mustasch durchgehen und bald einiges auf internationaler Ebene reißen könnten. Dabei bieten Frontmann Mikkel Wad und Konsorten in inhaltlicher Hinsicht alles andere als seichte Kost, denn "Hydra" ist infolge einer turbulenten Phase im Privatleben der Mitglieder entstanden und wurde mit dem Vorsatz angegangen, Unmut in positive Energie ummünzen, die nun in der Tat aus jeden Song zu sprudeln scheint.

'Avalanche' etwa gleicht einem Fanal für Euphorie allen Widrigkeiten zum Trotz und ist ein Paradebeispiel für die besondere Gabe der Gruppe, wirklich sehr eingängige Refrains zu schreiben. Obwohl HELHORSE äußerst mehrheitsfähig vorgehen, sparen sie zu keiner Zeit an Härte, wobei das rotzige 'Cyle Of Vain Attemps' und das explosionsartige Gehämmer 'Scarlet Meadow Scarlet Brook' besonders hervorzuheben sind.

Einen Ausfall verzeichnet der Vierer im Grunde genommen nicht. "Hydra" klingt wie aus einem Guss und ist die perfekte Sommerplatte; Tontechniker und Produzent Tue Madsen übrigens, der schon vor Jahren wegen seiner Setzkasten-Sounds für Acts wie Hatesphere und auch Behemoth in Verruf geraten ist hat das Ganze so abgemischt und gemastert, dass es überraschend organisch anmutet - ein weiteres Plus, das den Kauf eigentlich unerlässlich macht.

FAZIT: Breitbeiniger, aber dennoch herzlicher und textlich tiefgründiger Hardrock zeitgemäßer Couleur in Perfektion, jugendlich frisch und alterfahren zugleich - in einer besseren Welt würden HELHORSE dort stehen, wo sich ihre unsäglichen Landsleute Volbeat derzeit befinden ... ganz oben.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 445x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Overboard
  • Avalanche
  • Outcome Ruin
  • Cyle Of Vain Attemps
  • Northern Lights
  • Hydra
  • Chrystal Blades
  • Scarlet Meadow Scarlet Brook
  • Under A Bad Moon
  • War Drums

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!