Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Jade Jackson: Wilderness (Review)

Artist:

Jade Jackson

Jade Jackson: Wilderness
Album:

Wilderness

Medium: CD/Download
Stil:

Singer-Songwriter

Label: Anti
Spieldauer: 39:33
Erschienen: 02.08.2019
Website: [Link]

Vor zwei Jahren platzte JADE JACKSONs erstes Album "Gilded" wie aus heiterem Himmel in den Frühling und bezauberte als Mischung aus Country Rock mit souliger Note, vor allem aber einer unter die Haut gehenden Gesangsstimme. Die Singer-Songwriterin, ein Schützling von Social-Distortion-Frontmann Mike Ness, setzt jetzt mit dem Nachfolger dahingehend noch einen drauf, dass sie für ihre neuen Texte in sich selbst hineingehorcht hat, statt sich wie zuvor "nur" als klassische Geschichtenerzählerin zu gerieren.

Will heißen: Jackson singt nun aus ihrem eigenen Leben, was "Wilderness" zu einem umso eindringlicheren Album macht. Ansonsten hat aber nach dem Motto "never change a winning time" nichts an den erfolgreichen Ausgangskoordinaten geändert: Produzent Sick Boy übernahm das Heft im Studio, und Ness dürfte sicherlich auch hier oder dort mit Hand angelegt haben, um den Songs ihren endgültigen Glanz zu verleihen.

Die Scheibe ist auf angenehmste Weise kommerziell ausgerichtet, ein Selbstläufer zwischen lauten, verhältnismäßig fest zupackenden Nummern wie dem Titelstück oder 'Don't Say You Love Me' und richtiggehend fragilen Tracks, unter denen insbesondere 'Multiple Choice' und 'Shiver' (passender Titel) mit ihrem erhöhten Gänsehaut-Faktor hervorzuheben wären.

Auch wenn es wie im Fall von 'Loneliness' ein bisschen zu labbrig wird und 'Dust' trotz herausragenden Gesangsleistung einen tick zu langatmig ausfällt entschädigen die Lyrics allein für die musikalischen Schwächen. "Wilderness" lässt sich somit als Liederbuch im wahrsten Sinn des Wortes begreifen und lädt letzten Endes auch den Hörer zur Selbstbetrachtung ein.

FAZIT: JADE JACKSON stehen spätestens jetzt mit ihrem zweiten Album alle Türen weltweit offen. Ihr teils powervoller, teils zurückhaltender Americana-Sound liegt weiterhin im Trend, und ihre emotionale Strahlkraft mag manch schlicht gestricktes Gemüt vor Schreck zur Sonnenbrille greifen lassen.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 333x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Bottle It Up
  • City Lights
  • Don't Say That You Love Me
  • Multiple Choice
  • Now Or Never
  • Tonight
  • Dust
  • Long Way Home
  • Loneliness
  • Wilderness
  • Shiver
  • Secret

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!