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Tool: Fear Inoculum (Review)

Artist:

Tool

Tool: Fear Inoculum
Album:

Fear Inoculum

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive Metal

Label: Sony Music
Spieldauer: 79:11
Erschienen: 30.08.2019
Website: [Link]

Donnerstag, 29.08.2019, 19:57 Uhr. Ich höre die ersten Klänge von „Fear Inoculum“, dem ersten TOOL-Album seit fast 13 Jahren. Wenn man mir am 04.12.2006 gesagt hätte, ich müsste ab jetzt eine schier unendliche Zeit warten, bis ich das nächste Album dieser Überband in den Händen halten werde, wäre ich an diesem Tag zumindest sehr skeptisch gewesen. Am Vorabend dieses besagten Tages spielten TOOL ein Konzert in der König-Pilsener-Arena zu Oberhausen im Rahmen ihrer 10,000 Days-Tour (Vorband: MASTODON). Ich war an diesem besagten Tag noch sehr geflasht von den Dingen, die ich den Abend davor zu sehen und vor allem hören bekam. Ich war mir dessen durchaus bewusst, eines meiner relevantesten und prägendsten Konzerte ever gesehen zu haben. Dass daraufhin so ein Durststrecke in Bezug auf Releases wie auch Gigs folgen würde, war da definitiv noch nicht abzusehen.

Nüchtern betrachtet hätten TOOL kein neues Album mehr herausbringen brauchen. Ihr fast schon mystischer Status in der Musikbranche ist zementiert, ihre Anhängerschaft mehr als treu ergeben, ihre Alben „Ænima“ und „Lateralus“ sind wahre Monolithe und spielen unbestritten in ihrer eigenen Liga, sehr dicht gefolgt von ihrem sehr beeindruckendem Debüt „Undertow“ und eben jenem „10,000 Days“, dem bislang letzten Album der Band.

Dennoch haben sie nach den ganzen unnötigen Rechtsstreitigkeiten, lt. Aussage der Band angezettelt von einer ihrer Versicherungen, die wahrscheinlich auch die Hauptursache für diese selbst für TOOL ungewöhnlich lange Verzögerung war, sich wieder auf das konzentriert, was sie ausmacht: Das Musizieren. Und somit ist am Ende doch noch ein weiteres TOOL-Album entstanden.

Zugegeben, der vorab gestreamte Titeltrack des Albums hat mich nach zweimaligem Anhören noch nicht wirklich abgeholt. Jetzt aber, es ist mittlerweile 20:03 Uhr, über eine richtige Anlage und Kopfhörer abgespielt, klingt das ganze doch schon ein wenig amtlicher. Die vernommenen Klänge, das werden sich TOOL wahrscheinlich jetzt anhören dürfen und auch gefallen lassen müssen, klingen nach, genau, TOOL. Punkt. Tiefe Bassläufe, komplexe, vertrackte Rhythmen, druckvolle Drums gepaart mit Tabla-Klängen, heavy Gitarrenriffs, ein ausgefeiltes Wechselspiel aus leisen wie lauten Parts, lange, ausschweifende, manchmal sogar meditative Passagen, sowie zumeist melancholischer, in Teilen aber auch wütender Gesang begleiten einen durch das Album. Das ist die Rezeptur, die TOOL ausmacht.

21:16 Uhr. Der erste Durchlauf ist vorbei. Ich kann mir ein zufriedenes Grinsen nicht verkneifen. „Fear Inoculum“ ist mit seinen sieben Tracks, von denen sechs die 10 Minuten überschreiten, zu keiner Zeit langweilig. Es fehlen vielleicht an der ein oder anderen Stelle die großen Überraschungsmomente (große Ausnahme: „Chocolate Chip Trip“). Aber dennoch ist es genau der einzigartige Sound, der einen über die gesamten fast 80 Minuten im Bann hält.

Erwähnenswert ist zudem auch die physische Aufmachung des Albums. Beim Aufklappen der CD-Box leuchtet automatisch ein 4“ HD-Screen auf, über den TOOL-übliche visuelle Umsetzungen ihrer Musik dargeboten werden, untermalt von bedrohlichen Sounds, die aus einem kleinen Lautsprecher schallen. Für die Spielergemeinde: Man fühlt sich hier ein wenig an Myst und Riven erinnert. Die CD ist in einem Pappschuber im rechten Seitenfach untergebracht, in dem linken befindet sich ein sehr wertiges 36-seitiges Booklet. Zudem gibt es einen Downloadcode, über den man das Album inklusive drei Bonustracks herunterladen kann.

Die Aufmachung ist ohne Frage ein Highlight. Dennoch hätte ich es mir gewünscht, aus mehreren Tonträgervarianten auswählen zu können. Die LP-Variante, angeblich bestehend aus einer 5 LP-Box, soll lt. diverser Medien erst im Dezember erscheinen. Eine CD im normalen Jewelcase und eine 2 LP-Version mit Preisen zwischen 15 und 35 Euro wären faire Alternativen gewesen. So wurde man gezwungen, die je nach Anbieter veranschlagten 70 – 85 Euro zu zahlen, wenn man eine physische Variante des Albums besitzen wollte. Und zu solch antiquierten Personen gehöre ich nun mal.

FAZIT: TOOL waren, sind und bleiben TOOL. Auch nach 13 Jahren wissen sie immer noch zu beeindrucken. Wer ihre Alben schon immer gemocht hat, kommt um „Fear Inoculum“ nicht herum (und wird es sich sowieso selber bestellt haben). Wer allerdings gehofft hat, sie hätten mit diesem Album vielleicht sogar gänzlich neue Wege beschritten, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht werden. Gleiches gilt für diejenigen, die schon mit „10,000 Days“ nicht mehr so viel anfangen konnten. „Fear Inoculum“ ist erneut ein komplexes, forderndes, sehr schwer zu durchdringendes und damit am Ende wunderschönes Album geworden. „Ænima“ und „Lateralus“ sind und bleiben allerdings bis auf weiteres ihre Referenzwerke.

(Timo Schakau)

Gast-Rezensent (Info) (Review 10747x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Fear Inoculum
  • Pneuma
  • Invincible
  • Descending
  • Culling Voices
  • Chocolate Chip Trip
  • 7empest
  • Litanie contre la Peur (exklusiver Bonustrack per Download)
  • Legion Inoculant (exklusiver Bonustrack per Download)
  • Mockingbeat (exklusiver Bonustrack per Download)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Alex
gepostet am: 30.08.2019

Also ich habe das Album nun ca. 10x komplett gehört und kann noch immer keine Wertung abgeben, dazu ist alles noch zu frisch, das braucht Zeit.

Eine Rezi nach einem Hördurchgang halte ich für sehr gewagt und persönlich auch nicht aussagekräftig genug.
Alex
gepostet am: 30.08.2019

Also ich habe das Album nun ca. 10x komplett gehört und kann noch immer keine Wertung abgeben, dazu ist alles noch zu frisch, das braucht Zeit.

Eine Rezi nach einem Hördurchgang halte ich für sehr gewagt und persönlich auch nicht aussagekräftig genug.
Thomas L
gepostet am: 30.08.2019

Hahahaha!!! Super!!
Da kommt nach 13 Jahren ein neues Tool-Album raus (ja genau, die Band die Lateralus gemacht hat) und ihr überlasst die Rezi einem Gast, der das Teil höchstens zweimal gehört hat. Wir reden hier wohlgemerkt von einem der meißt erwarteten Alben der letzten Jahre von einer der talentiertesten Bands auf dem Planeten. Und ihr haut eine Rezi raus, die sich wie ein Schüleraufsatz liest.
Bemerkenswert.
Florian
gepostet am: 30.08.2019

Gut erklärte Rezension,

jedoch muss ich Alex recht geben. Um ein Tool Album richtig zu verstehen kann es schon Wochen dauern.
Beim ersten hören von 10 000 days war ich Anfangs etwas enttäuscht. Besonders "Wings for Marie" und "Rosetta stoned" waren Anfangs enttäuschend, nach paar Monaten lief das Album in dauerschleife und genau diese beiden Lieder waren meine Favoriten.
Florian
gepostet am: 30.08.2019

Gut erklärte Rezension,

jedoch muss ich Alex recht geben. Um ein Tool Album richtig zu verstehen kann es schon Wochen dauern.
Beim ersten hören von 10 000 days war ich Anfangs etwas enttäuscht. Besonders "Wings for Marie" und "Rosetta stoned" waren Anfangs enttäuschend, nach paar Monaten lief das Album in dauerschleife und genau diese beiden Lieder waren meine Favoriten.
Wir sind nicht einig
gepostet am: 30.08.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Mich überzeugt es gar nicht. Es hat zwar Tool typischen Sound, aber das ganze Album ist eher "monton", keine wirkliche Überraschungen und die Band scheint sich irgendwie "verloren" zu haben. 13 Jahre waren offenbar doch ein paar Jahre zu viel. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben "erzählt" die Musik keine Geschichte.
Es ist Tool, man kann es gut anhören, ansonsten aber eher langweilig.
Wir sind nicht einig
gepostet am: 30.08.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Mich überzeugt es gar nicht. Es hat zwar Tool typischen Sound, aber das ganze Album ist eher "monton", keine wirkliche Überraschungen und die Band scheint sich irgendwie "verloren" zu haben. 13 Jahre waren offenbar doch ein paar Jahre zu viel. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben "erzählt" die Musik keine Geschichte.
Es ist Tool, man kann es gut anhören, ansonsten aber eher langweilig.
Andre
gepostet am: 30.08.2019

User-Wertung:
15 Punkte

Geiles Album. Ich gehöre auch zu denen, die 10.000 Days abfeiern. Wartet mal noch etwas und lasst das Album wachsen
Andre
gepostet am: 30.08.2019

User-Wertung:
15 Punkte

Geiles Album. Ich gehöre auch zu denen, die 10.000 Days abfeiern. Wartet mal noch etwas und lasst das Album wachsen
Andre
gepostet am: 30.08.2019

User-Wertung:
15 Punkte

Geiles Album. Ich gehöre auch zu denen, die 10.000 Days abfeiern. Wartet mal noch etwas und lasst das Album wachsen
Martin
gepostet am: 31.08.2019

User-Wertung:
15 Punkte

Ich hänge den ganzen Tag schon bei Pneuma. So gewaltig :-)
Klaus
gepostet am: 31.08.2019

User-Wertung:
13 Punkte

Nach meiner Meinung ein sehr gutes Album . Es fehlt mir etwas Neues aber ich will nicht groß meckern . Der Instrumental-Part bei 7empest ist brutal gut ! Insgesamt finde ich
das Album auch etwas softer im Vergleich zu den Vorgängern .
Marc
gepostet am: 31.08.2019

Als Fan seit 1993 begleite ich das musikalische schaffen. Auch Live schon mehrfach verfolgt. Maynard und Co. haben den Schmerz verloren und verfallen zunehmend in Zahlenspiele. AENIMA war zu seiner Zeit ein unglaublich tiefes Album (wie es heute auch noch ist) aber das neue Album hat sich nicht zu einer musikalischen und emotionalen Erkenntnis entwickelt (wie die letzten). Vieles wiederholt sich. Schade.
Marc
gepostet am: 31.08.2019

Als Fan seit 1993 begleite ich das musikalische schaffen. Auch Live schon mehrfach verfolgt. Maynard und Co. haben den Schmerz verloren und verfallen zunehmend in Zahlenspiele. AENIMA war zu seiner Zeit ein unglaublich tiefes Album (wie es heute auch noch ist) aber das neue Album hat sich nicht zu einer musikalischen und emotionalen Erkenntnis entwickelt (wie die letzten). Vieles wiederholt sich. Schade.
felipmars
gepostet am: 31.08.2019

Es nervt mich, dass es keine CD Version zum normalen Preis gibt. Mich hat an Tool immer nur die Musik interessiert. Ich will Musik in vernünftiger Qualität hören und mich nicht mit einem Monitor und Booklet 3 Wochen im Keller einsperren um mich damit auf eine Metaebene zu begeben.
felipmars
gepostet am: 31.08.2019

Es nervt mich, dass es keine CD Version zum normalen Preis gibt. Mich hat an Tool immer nur die Musik interessiert. Ich will Musik in vernünftiger Qualität hören und mich nicht mit einem Monitor und Booklet 3 Wochen im Keller einsperren um mich damit auf eine Metaebene zu begeben.
felipmars
gepostet am: 31.08.2019

Es nervt mich, dass es keine CD Version zum normalen Preis gibt. Mich hat an Tool immer nur die Musik interessiert. Ich will Musik in vernünftiger Qualität hören und mich nicht mit einem Monitor und Booklet 3 Wochen im Keller einsperren um mich damit auf eine Metaebene zu begeben.
felipmars
gepostet am: 31.08.2019

Es nervt mich, dass es keine CD Version zum normalen Preis gibt. Mich hat an Tool immer nur die Musik interessiert. Ich will Musik in vernünftiger Qualität hören und mich nicht mit einem Monitor und Booklet 3 Wochen im Keller einsperren um mich damit auf eine Metaebene zu begeben.
Böhmermann123
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
15 Punkte

Ich persönlich finde das Album super
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tool-Entglorifizierung
gepostet am: 01.09.2019

User-Wertung:
5 Punkte

Ich bin Tool-Fan der ersten Stunde. Habe die vorherigen Alben sicherlich bestimmt jeweils über 100x gehört. Tool hat sich für mich mit dem neuen Album komplett entmystifiziert. Und bitte glaubt mir, mir fällt es als hardcore-Tool-Fan sehr schwer, dies zu schreiben. Ich habe mir Inoculum die letzten drei Tage rund 10x angehört. Das ist m.E. eine Frechheit, was Tool hier nach 13 Jahren abgeliefert hat. Maynard ist quasi überhaupt nicht da und man hat das Gefühl, dass er die lyrics auch irgendwelchen Songs rauskopiert hat, die seit 20 Jahren in der Schublade liegen. Und viele Songs hören sich für mich wie 20 Jahre alte Demotapes an, die es damals nicht auf AEnima oder Lateralus geschafft haben. Und achtet bitte mal drauf. Teilweise sind es sogar die 1:1 die gleichen Gitarrenriffs aus AEnima und Lateralus. Echt eine Frechheit. Naja, wenn man Inoculum als die Beendigung einer Reise versteht, die mit Undertow angefangen hat, ok. Dann muss es jetzt aber auch gut sein.
Tomplifier
gepostet am: 03.09.2019

User-Wertung:
8 Punkte

@Tool-Entglorifizierung

Ich kann dich verstehen, mir geht es ähnlich, auch wenn ich nicht so harsch wäre. Die Platte ist in sich schon relativ repetitiv, greift dazu auch noch viele Versatzstücke der früheren Werke auf.

Fear Inoculum, Descending und 7empest sind für mich trotzdem sehr ansprechende Songs geworden, auch weil hier Maynard seine besten Momente hat.
Die Interludes kannste eh in die Tonne kippen und die anderen 3 Songs sind irgendwas zwischen langweilig, überstrapazierend und ideenlos.

Ich habe es schon woanders geschrieben und du hast dafür das richtige Wort gefunden: Entmystifizierung.
Maynard hat einfach seinen Platz in den Songs nicht zu nutzen gewusst, viele Leerstellen was das angeht. Die Instrumentals sind dann aber meist nicht stark genug um den Hörer zu binden, die Vielschichtigkeit geht verloren. Dazu kommt noch der relativ hohe Anteil an meiner Meinung nach nicht wirklich gelungenen Gesangsmelodien. (Invincible beinahe komplett oder das Ende von Fear Inoculum, in Pneuma singt er permanent auf die Bassdrum, das klingt alles sehr einfallslos).

Invincible, wohl der Tiefpunkt der Platte, nervt ab Minute 9 mit diesem monotonen Riff fast 2 Minuten lang, es baut sich eigentlich nichts auf, da hätte Keenan nachhelfen können bzw müssen, aber nein, was macht er? Wartet endlos und nach 11 Minuten kommt nochmal der gleiche emotionslose Gesang wie vorher, bloß ohne Effekt.

Adam Jones rettet viel mit teilweise irren und meist schönen Gitarrenmelodien. Die Riffarbeit wie gewohnt stark.
Technisch ist das von der Band alles gewohnt grandios, was Carey und Chancelor abliefern ist schon ziemlich abgefahren, da fällt die Platte mMn nicht hinter die anderen Alben zurück, aber Songwriting - im speziellen Maynards Part dabei - ist doch für Toolverhältnisse eher schwach.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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