Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Robert Schroeder: Relaxesizer (Review)

Artist:

Robert Schroeder

Robert Schroeder: Relaxesizer
Album:

Relaxesizer

Medium: CD
Stil:

Elektronisch Musik, Entspannungsmusik, Berliner Schule

Label: Spheric Music
Spieldauer: 56:02
Erschienen: 01.11.2025
Website: [Link]

„Entspannung für dein Gehirn!“ (Das Label Spheric Music zu „Relaxesizer“)

Relaxesizer“ – ein Albumtitel, der schon viel verrät: Hier wird mit der Hilfe von vielfältigen Synthesizer-Klängen relaxt!
Liest man den Titel von hinten nach vorne, taucht sogar noch in dessen Zentrum ein sexy Anspiel auf.
Ist das Absicht?
Wer weiß...


Denn bekanntlich trägt entspannende elektronische, mitunter in Richtung Ambient lächelnde Musik auch so einiges an Sexappeal in sich. Nichts für harte Rammler, sondern mehr für zärtliche Genießer.
Wer zu allem bereit ist, was einem gute, entspannte Electronics bescheren können, deren Weg offensichtlich in der Berliner Schule geebnet wurde, der darf sich ganz in den elektronischen Kuschel-Kosmos von ROBERT SCHROEDER fallen lassen und einfach nur entspannt-relaxt dessen aktuelles Album genießen.


Schroeder, der bereits seit 1979 in der elektronischen Musik unermüdlich aktiv ist, ist genau der Typ, der seinem unüberhörbar großen Vorbild KLAUS SCHULZE mit seiner Veröffentlichungsstrategie alle Ehre macht. „Relaxesizer“ ist bereits sein 48. Solo-Album. Da kann man schonmal den Überblick verlieren. Also gut zu wissen, an welcher Stelle, so kurz vor dem halben Hundert, dieses 2025er-Werk von ihm steht.
Dieses Mal setzt Schröder vordergründig auf relaxte, sexy Entspannungsmusik, die ausgiebig mit Synthesizern eingespielt wird. Allerdings verfällt der kosmisch Pionier dabei nicht in einschläfernde Ambient-Klänge, sondern lässt durchgängig die Berliner-Schul-Electronics-Lehren um deren große Lehrmeister Göttsching, Schulze und Froese aufblitzen. Noch dazu macht er das richtig gut und entwickelt sich zu einem kleinen Klassen-Primus der leider allesamt bereits verstorbenen großen deutschen Elektronik-Meister bzw. -Erfinder.


Auslöser für die Wahl des Albumtitels war allerdings ein anderer, als der hier vermutete, weswegen Schröder selber dazu klarstellt: „Es ist kein Ergebnis eigener Schöpfung. In einem amerikanischen Pawn-Shop sah ich ein Vintage-Sportgerät zur Entspannung. Dies trug den Namen Relaxesizer (ein Trainingsgerät zur Beinspreizung – T.K.). Das war doch der ideale Titel für ein Album mit der Art Elektronischer Musik, wie ich sie eben mache – Entspannung durch Synthesizer-Musik.“

Die Musik hinter „Relaxesizer“ ist dagegen das pure Ergebnis eigener Schroeder-Schöpfung, die sich komplett ihre Geschwindigkeit zwischen 60 und 120 bpm justiert – der schroedersche E-Musik-Tempomat. Auch wenn dieses Album deutlich nach den großen Vorbildern und Lehrmeistern klingt, gilt: Etwas Besseres kann im Grunde als großes Lob und Anerkennung nicht festgestellt werden. Zum Glück!


FAZIT: Im Inneren des vierseitigen Booklets zu „Relaxesizer“ stellt der altgestandene und noch immer auf frische Klänge setzende Elektronik-Pionier ROBERT SCHROEDER selber fest: „Dieses 48. Solo-Album bietet die optimale Grundlage zur ausgedehnten Entspannung. Der Albumtitel ist einleuchtend: Entspannungsmusik mit Synthesizer eingespielt...“ Musik, die mitunter wie aus anderen Sphären klingt und abwechslungsreiche Harmonien mit eingängigen Melodien vereint, die am Stück gehört einerseits tatsächlich für viel Entspannung, aber andererseits auch für ganz 'ent'-befreite Spannung sorgt, so lange die 120 bpm nicht überschritten werden.

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 40x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Somewhere In Space
  • Unlimited Universe
  • Floating State
  • Hidden Signs
  • Planet Pasyrius
  • Relaxesizer
  • Foreign Voices
  • Weightless
  • Space Delivery

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!