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Uburen: Dødsdans I Aske (Review)
| Artist: | Uburen |
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| Album: | Dødsdans I Aske |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Viking Black Metal |
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| Label: | Dusktone | |
| Spieldauer: | 33:27 | |
| Erschienen: | 25.09.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die klanggewordene Wetterfront eines norwegischen Winters servieren UBUREN mit „Dødsdans I Aske“.
Hierbei lassen die Musiker ihren Black Metal gerne in getragen-melodischen Gefilden wildern und kreieren eine pathetische Stimmung, die ab und zu an weniger progressive ENSLAVED denken lässt.
Wird aber gezündelt, dann darf auch mal die Post abgehen.
„Burn the Bridge“ fällt mit der Tempo-Tür ins Haus, entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einem groovigen Schleifer, der auch mal eine dezente Rock’n’Roll-Note erkennen lässt.
Mit „Formed by Time“ hält dann der Wikinger-Pathos Einzug in das Album, lassen die anfänglich erklingenden Männerchöre zu getragenem Groove und melancholisch-schwarzen Riffs doch ganz kurz an eine Band wie BATHORY denken, ehe sich in der zweiten Hälfte des Songs verkappte SATYRICON-Vibes einschleichen (die in „Blod og bein“ wiederkehren).
Ist hier also alles nur geklaut?
Mitnichten!
Zwar wirken die Zutaten bekannt, aber u.a. mit dem Finale „Light My Pyre“ schleppen UBUREN einen schwarzen Wikinger-Brocken an, der gleichsam heroische Melodien, Schwarzmetall-Riffs und eine knurr-geifernde Stimme bietet. Jedes Element für sich genommen, wirkt wenig spektakulär, aber im Verbund ergibt sich eine heroisch-tragische Kampfeshymne, die dem Schnitter trotzig ins Gesicht starrt.
FAZIT: UBUREN erfinden den Viking Black Metal sicher nicht neu, aber als musikalisches Äquivalent zur Sagenwelt ihrer Heimat Norwegen, ebenso wie zu deren Winterwetter, haben UBUREN mit „Dødsdans I Aske“ ein stimmiges Album zusammengezimmert.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- I Seek Death
- Vettenes dødsdans
- Burn the Bridge
- Formed by Time
- Brister i vevet
- Blod og bein
- Light My Pyre
- Bass - Bior Kjetilson
- Gesang - Bior Kjetilson, Ask Kjetilson
- Gitarre - Ask Kjetilson
- Schlagzeug - Wrage Steinarson
- Dødsdans I Aske (2026) - 11/15 Punkten
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