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Kosmogonia: Aella (Review)
| Artist: | Kosmogonia |
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| Album: | Aella |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Folk- und Melodic-Death-Metal |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 62:49 | |
| Erschienen: | 14.01.2025 | |
| Website: | [Link] |
Folk-Death-Metal mit Flötenklängen hat mit den Schweizern von ELUVEITIE ein gewichtiges Szene-Aushängeschild, an dessen Schaffen sich etwaige Mitbewerber (un)freiwillig messen lassen müssen.
Die Griechen von KOSMOGONIA nehmen diese Aufgabe selbstbewusst an und liefern mit „Aella“ ein Album, das zwar deutlich in der Tradition ihrer Mitbewerber steht (sowohl was die Musik betrifft als auch die Inhalte der Texte), aber dennoch keine Copy/paste-Veranstaltung ist.
Zwar sind die Zutaten von Stücken wie dem getragenen „Hold Me“ oder der druckvolle Folk-Death-Metal von „The Fall“ alles andere als neu (Flöten treffen auf zweigeteilten Gesang von männlichen Growls und klarer Frauenstimme, während das metallische Fundament zwar drückt, aber niemals zu sehr im Vordergrund steht), aber KOSMOGONIA machen ihre Sache gut und schaffen es, den geneigten Hörer bei der Stange zu halten.
Dass die jeweiligen Elemente des Sounds gut ausgewogen präsentiert werden und weder die Riffs noch die Flöten im Gesamtbild des Albums dominieren, sorgt für ein rundes Hörerlebnis, das den, diesem Genre eigenen, Hörspielcharakter der Musik gut zur Geltung bringt.
FAZIT: KOSMOGONIAs „Aella“ ist ein solides Album zwischen Folk- und Melodic-Death-Metal, das erkennbar in der Tradition von ELUVEITIE steht. Das ist vielleicht auch der größte Knackpunkt des Albums, denn erstens gibt es die Schweizer Formation eben schon und zweitens können KOSMOGONIA noch nicht an die atmosphärische und kompositorische Klasse von Chrigel und Co. heranreichen. Davon abgesehen bietet das Album aber solide Genre-Kost.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Prologue - The Journey Begins
- The Rise
- Hold Me
- The Oracle
- Scheme and Rebirth
- Fire's Song
- The Fate
- Thoughts
- Wolf's Howl
- Elixir
- Last Path
- The Fall
- Oblivion
- Epilogue – A New Dawn
- Bass - Kyriakos Konstantinou
- Gesang - Kostas Magalios, Dimitra LeFay
- Gitarre - Kostas Magalios, George Kanellopoulos
- Keys - Odysseus Poulos
- Schlagzeug - Alex Papavangelis
- Sonstige - Ismini Vasileiou (Flöte)
- Aella (2025) - 10/15 Punkten
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