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Sean Webster: Light Of Day (Review)

Artist:

Sean Webster

Sean Webster: Light Of Day
Album:

Light Of Day

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Bluesrock

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 40:57
Erschienen: 29.05.2026
Website: [Link]

SEAN WEBSTER knüpft mit „Light Of Day“ nahtlos an das an, was er 2024 auf „Summer Has Gone“ begonnen hat: eingängige, radiotaugliche Songs, durchzogen von sattem Blues-Schmelz. Entscheidenden Anteil daran hat seine rauchig-warme Stimme, die den Stücken Charakter und Tiefe verleiht. Und tritt sie einmal einen Schritt zurück, übernehmen geschmackvolle Gitarrensoli das Ruder – unaufdringlich, aber wirkungsvoll.


Die Nähe zum Blues wird – etwa in „The Bitch Has Gone“ – gar nicht erst kaschiert: Eine wabernde Hammond-Orgel breitet ihren warmen Teppich aus, darüber legt sich ein markantes Blues-Riff, getragen von der laut leidenden Stimme des Sängers. Auch die Ballade „Always Gone“ trieft vor Herzschmerz, ehe „Light Of The Day“ mit einem feinen, cleanen Gitarrenriff beinahe zur versöhnlichen, fast schon poppigen Feuerzeug-Nummer ansetzt. Wären da nicht weiterhin die klagende Stimme und die bluesgetränkten Gitarrentöne, die im Schlusssolo unweigerlich Erinnerungen an PRINCEs „Purple Rain“ wecken.


„I’m Not Gone“ greift abermals tief in die Blues-Herzschmerz-Schublade, in der sich Gitarre und Stimme in wechselseitigem Leiden regelrecht befeuern. Diese perfekte Symbiose aus Gesang und Saitenspiel findet in der akustischen Schlussspur „Your Eyes On Me“ ihren eindrucksvollen Ausklang – ein Finale, das nach dem letzten Ton noch lange nachhallt, so wie das gesamte Album.


FAZIT: SEAN WEBSTER bleibt auf „Light Of Day“ konsequent in seiner Spur: eingängiger Blues-Rock, radiotauglich verpackt und mit reichlich Herzschmerz unterfüttert. Seine rauchige Stimme führt, die Gitarre setzt feine Akzente. Keine großen Überraschungen, aber viel Souveränität – und genau daraus zieht das Album seine Wirkung.

Marco Rauland (Info) (Review 86x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Since I Met You
  • The Bitch Has Gone
  • Always Gone
  • Carried Away
  • Light Of Day
  • Love's A Ghost
  • There's A War
  • I'm Not Going
  • War And Poverty
  • Your Eyes On Me

Besetzung:

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