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Set Sail: The Spirit Ain’t Gone (Review)
| Artist: | Set Sail |
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| Album: | The Spirit Ain’t Gone |
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| Medium: | LP/Download | |
| Stil: | Streetpunk, Oi! |
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| Label: | Smith & Miller Records | |
| Spieldauer: | 27:34 | |
| Erschienen: | 05.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
Das Flensburger Duo SET SAIL setzt die Segel und fährt mit Vollgas auf der Streetpunk-See. Dabei geht’s getreu dem Genre rau, aber herzlich zu, wobei die Musik durch und durch von einem gewissen Arbeiterklasse-Charme lebt, welcher der Oi!-Szene seit jeher innewohnt.
Diese Schmirgelpapier-Attitüde findet sich nicht nur im charmant kratzigen Gesang, sondern zieht sich durch sämtliche Kompositionen des Albums, die allesamt knackig unter drei Minuten Spielzeit über die Ziellinie gehen.
Das Rad erfinden die Musiker derweil kaum neu, aber das ist auch nicht der Anspruch mit dem SET SAIL musizieren. Stattdessen gibt’s reichlich Hooligan-affine Mitsing-Parts (u.a. in „flag“), während sich die Strukturen der Songs allesamt im etwas flotteren Midtempo ansiedeln und damit sowohl zum bestiefelten Tanz über den Asphalt anregen, als auch eine Menge Livetauglichkeit mitbringen.
In erster Linie hält „The Spirit Ain’t Gone“ den klassischen Arbeit-Spirit des Oi!-Genres aufrecht und gefällt durch eine charmante 'Hart, aber herzlich'-Attitüde.
Dass sich darüber hinaus der ein- oder andere Part hervorragend im Gruppenchor mitgrölen lässt, schadet dem Hörspaß auch nicht.
FAZIT: SET SAIL gefallen auf „The Spirit Ain’t Gone“ mit einer unverrückbaren Haltung und charmanter 'Hart, aber herzlich'-Attitüde. Die simpel gestrickten Songs gehen allesamt bequem ins Ohr und laden dazu ein, seinem inneren Pogo-Tänzer mal wieder freien Lauf zu lassen. Unterm Strich ein solides Debüt und ein ebensolches Genre-Werk.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- just a tool
- sandcastles
- be what you wanna be
- stereotypes
- flag
- no pill
- Side B:
- never listen to their lies
- long distance lover
- make johnny rotten again
- q is not the answer
- take your chance
- hangover from hell
- Bass - Tobi Torpedo
- Gesang - Tobi Torpedo, Andy Social
- Gitarre - Tobi Torpedo, Andy Social
- The Spirit Ain’t Gone (2026) - 10/15 Punkten
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