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The Waffle House Index: Inferno, Baby! (Review)
| Artist: | The Waffle House Index |
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| Album: | Inferno, Baby! |
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| Medium: | LP/Download | |
| Stil: | Rock, Wave, Elektro-Pop |
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| Label: | Toanol Records | |
| Spieldauer: | 26:15 | |
| Erschienen: | 30.01.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die Kieler Formation THE WAFFLE HOUSE INDEX – benannt nach dem ebenso pragmatischen wie euphemistischen US-Katastrophenindikator – legt mit „Inferno, Baby!“ eine Debüt-EP vor, die bewusst auf Reibung setzt. Zwischen Punk-Drive, Wave-Ästhetik und funkigen Einsprengseln entsteht ein Sound, der weniger auf Genre-Treue als auf Energie und Kontrast zielt.
Der Opener „Cannonball“ macht die Marschrichtung sofort deutlich: Ein treibender Achtziger-Synth-Groove trifft auf Wah-Wah-Gitarren und punktuelle Trompetenakzente. Die Mischung aus analogen Rockelementen, Retro-Synths und druckvollen Drums wirkt überraschend geschlossen und bringt sowohl Tanzflächenpotenzial als auch kantige Attitüde mit.
„Roche Limit“ kommt dann schon fast grungig daher, wären da nicht erneut die schwebenden Synthsounds, die wie auch in „Tides“ die musikalische Formel aufbrechen, indem sie düstere Melodien mit sonnigen Hooklines kontrastieren. „The Kids Are Grumpy“ bettet hingegen geschickt rockige Elemente in Wave-Strukturen und lässt stellenweise etwas DURAN DURAN-Sound durchschimmern.
„Magical Me“, das zunächst an „Spoonman“ erinnert, dreht dann in eine Indie-Rock /Pop-Nummer mit schrammenden Gitarren, die den Refrain schön steigern, bevor der Bass etwas psychedelische Stimmung in das musikalische Geschehen bringt. Ein Konzept, das auch bei „All Over Town“ voll aufgeht, wo sich rockige Anteile, funkige Gitarren, blubbernde Bassläufe und Synth- und Keyboardeinwürfe die Klinke in die Hand geben.
Den Abschluss markiert „Promises“, das Rock und schnellen Electro-Wave in Hochgeschwindigkeit aufeinanderprallen lässt und so den wilden, hybriden Mix der EP noch einmal bündelt.
Fazit: Mit ihrer Debüt-EP „Inferno, Baby!“ präsentieren THE WAFFLE HOUSE INDEX ein farbenfrohes Crossover-Spektakel, in dem Punkrock-Energie auf Elektro-Sounds und zerrige Grunge-Gitarren trifft. Dabei entfesseln sie ein mitreißendes Gewitter aus Energie und Groove, das durch seine dynamische Mischung aus Wave, Rock und Elektro frisch und aufregend daherkommt. Gerne mehr davon!
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Cannonball
- Roche Limit
- Changing Tides
- The Kids Are Grumpy
- Magical Me
- All Over Town
- Promises
- Inferno, Baby! (2026) - 13/15 Punkten
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