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Aborted: The Necrotic Manifesto (Reissue) (Review)
| Artist: | Aborted |
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| Album: | The Necrotic Manifesto (Reissue) |
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| Medium: | LP | |
| Stil: | Death Metal, Grindcore |
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| Label: | Supreme Chaos Records | |
| Spieldauer: | 42:33 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Auch bei ABORTEDs „The Necrotic Manifesto“ lassen Supreme Chaos Records einmal mehr Qualität walten und pressen neben klassischem Schwarz auch LPs in den Varianten 'Transparent Lime/Black Marbeled' und 'Transparent Lime/Olive Green/Black Splatter', womit die grüne Gore-Szenerie des Artworks perfekt mit dem Vinyl harmoniert.
Mögliches Bonusmaterial in Form von zusätzlichen Songs sucht der geneigte Fan zwar vergeblich, nichtsdestotrotz macht dieses 2014er Werk von Sven de Caluwé und seiner Mannschaft im neu aufgelegten Vinyl-Gewand eine Menge Spaß. Gerade das schleppende „Die Verzweiflung“ platziert sich als gelungener Farbtupfer zwischen den überwiegend hektisch knüppelnden Songs.
Überschall-Geschosse der Marke „Coffin Upon Coffin“ gefallen auch im transparent produzierten Vinyl-Klang. Gleiches gilt für das Grindcore-Gemetzel „Your Entitlement Means Nothing“, bei dem Vincent Bennett (THE ACACIA STRAIN) gemeinsam mit Sven de Caluwé eine Überschall-Gewalt-Vertonung intoniert, die bandtypischer kaum sein könnte.
Musikalisch wurde an anderer Stelle auf Musikreviews.de bereits ausführlich über „The Necrotic Manifesto“ geschrieben (wobei ABORTED entgegen der damaligen Feststellung, durchaus einen gewissen eigenen Charme entwickeln bzw. Charakter schärfen konnten).
Zusätzlich darf beim hier vorliegenden Re-Release das Augenmerk zurecht auf die famose Gestaltung der LP und des gesamten Artworks gerichtet werden.
FAZIT: Auch diese Neupressung von ABORTEDs „The Necrotic Manifesto“ veredeln Supreme Chaos Records mit viel Liebe zum Detail und präsentieren alle Vinyl-Varianten als jeweils stimmiges Gesamtpaket, das den galligen Splatter/Gore-Grind-Death-Metal der Belgier ansprechend in Szene setzt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- Six Feet Of Foreplay
- The Extirpation Agenda
- Necrotic Manifesto
- An Enumeration Of Cadavers
- Your Entitlement Means Nothing (ft. Vincent Bennett)
- The Davidian Deceit
- Coffin Upon Coffin
- Side B:
- Chronicles Of Detruncation
- Sade & Libertine Lunacy
- Die Verzweiflung
- Excremental Veracity (ft. Phlegeton)
- Purity Of Perversion
- Of Dead Skin & Decay
- Cenobites
- Bass - J.B. van der Wal
- Gesang - Sven de Caluwé, Phlegeton, Vincent Bennett
- Gitarre - Danny Tunker, Mendel bij de Leij
- Schlagzeug - Ken Bedene
- Sonstige - Robert Slump, Alex Karlinsky (Samples)
- Global Flatline (2012) - 9/15 Punkten
- The Necrotic Manifesto (2014) - 11/15 Punkten
- Retrogore (2016) - 14/15 Punkten
- ManiaCult (2021) - 10/15 Punkten
- Termination Redux (Reissue) (2025)
- The Necrotic Manifesto (Reissue) (2025)
- La Grande Mascarade (Re-Release) (2025)
- Retrogore (Re-Release) (2025)
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