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Blossom Cult: Home (Review)

Artist:

Blossom Cult

Blossom Cult: Home
Album:

Home

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive Rock, Alternative Metal

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 52:36
Erschienen: 01.05.2026
Website: [Link]

„Gibt es noch Hoffnung?“ [Schlüsselfrage auf „Home“, gesprochen vom mittlerweile verstorbenen Publizisten und großartigen wie extrem kritischen Autor Gunnar Kaiser. Für ihn ist die Antwort durch seinen Tod (leider) eindeutig, obwohl wir einen Kaiser und seine Ansichten gerade jetzt mehr denn je bräuchten. Für „Home“ aber ist die Antwort – irgendwo zwischen Hoffnung(slosigkeit) und (Ver)Zweifel(ung) noch offen!]


So, liebe Leute, wer heutzutage in Deutschland bei dieser verlogenen Regierung und dem ausgeprägten Machtdenken sowie all der kriegerischen Anti-Diplomatie und Brandmauererrichtung zur Demokratie-, Meinungs- und Wahlfreiheit-Abschaffung noch immer glaubt, wir würden in guten Zeiten statt in der langsamen Erschaffung einer Diktatur leben, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.
Gibt's dagegen Pillen?
Aber klar doch – wie wir gleich lesen und hören werden!
Unser „Home“ ist längst nicht mehr unser „Castle“, sondern ein Haufen verbrannter Erde durch verfehlte Politik und machtbesessene verlogene Machthaber, die besser in jedes Pinocchio- und Buratino-Märchen (die russische Variante des Lügen-Männleins, bei dem mit jeder Lüge die Holznase immer mehr wächst) passen als in die Realität, die sie sich mit ihrer Macht gegen das eigene Volk schon irgendwie hinbiegen: „Wir merken, wenn wir 'corrected' werden, dass es nur um Macht geht – um nichts Anderes geht!“
Mit diesen Worten, gesprochen von Gunnar Kaiser, verabreichen uns BLOSSOM CULT auf „Home“ ihre erste bittere Pille – und zwar die rote (der noch die schwarze und die weiße folgen werden).

Was soll denn diese Einleitung?, werden sich jetzt einige fragen.
Ganz einfach: Das alternativ-metallische Progressive-Rock-Konzept-Album „Home“ der schwer beeindruckenden deutschen Band BLOSSOM CULT setzt sich extrem kritisch und weitblickend genau mit dieser Problematik auseinander.
Also: Höchste Zeit um aufzuwachen und alles rauszuschreien (wobei sogar eine Arie wie in „Wake Up“ nicht schaden kann...)!


Heutzutage ist es längst schon zur Gefahr – oder zumindest problematisch – geworden, wenn BLOSSOM CULT unter ihrer bandcamp-Seite zu „Home“ feststellen: „Das Album lädt die Zuhörer dazu ein, inmitten des Chaos der Gegenwart inne zu halten – und vielleicht ein neues Verständnis von Heimat zu entdecken.“
Hoffentlich schickt die Antifa bei ihnen nicht gleich mal den Adenauer-Bus samt eingesperrter Dr. Weidel vorbei.
Bei wie vielen verpeilten Idioten schrillen denn gerade bei dem Begriff 'Heimat' heutzutage mal wieder alle woken Alarmglocken?
Political correctness wird gefordert, was nichts Anderes als Unterwerfung bedeutet – genauso wie die parallele Abschaffung jeglicher Freiheit, die der Meinung inklusive. Die Torwächter – Wer kennt sie nicht von einem Kafka? – müssen vernichtet werden („Death To The Gatekeepers“) und es ist höchste Zeit die Arme weit zu öffnen für alle aus ihrer inneren wie offensichtlichen Gefangenschaft Fliehenden...


Welch Glück, dass es nach wie vor solche musikalisch wie textliche Freigeister gibt, die einem hart und intelligent rockend immer wieder zeigen, dass man doch endlich mal seinen Verstand einschalten sollte, statt irgendwelchen Affen und Anti-Gruppen hinterherzulaufen, die zu erlogener Scheiße ihre blökenden Schafe bis hin ins Oma-Alter auf die Straße rufen und damit grundsätzlich jede Form der Beweislast verdrehen. Ideologen, die auf Dummheit und Hörigkeit statt auf gesunden Menschenverstand setzen. Das funktionierte schon immer – und gerade in Zeiten, in denen die Verblödung in desaströsen Bildungssystemen noch vorangetrieben wird. So wie beispielsweise in „Home“, das schonungslos schon in der deutsch gesprochenen Einleitung des Publizisten Gunnar Kaiser erbarmungslos mit diesen Zuständen abrechnet – und eine unglaubliche Spannung auf die folgenden 52 Minuten zwischen Prog und Metal, Klargesang und Schreien, aufbaut und uns dabei unverhohlen drei bittere – noch dazu deutschsprachige – Pillen verabreicht. Gesprochen durch und geschrieben von einem Mann, der mit „Unter der Haut“ die fantasievolle und extrem spannende sowie zeitkritische Geschichte um einen biblophilen Mörder erfand.


Mit dieser Musik und dieser Thematik kommt einem sofort eine der beeindruckendsten Prog-Metallisten-Bands aus Schweden in den Sinn, von denen sogar deren Schlagzeuger Léo Margarit auf „Home“ mitwirkt: PAIN OF SALVATION!
Doch es gibt rund um BLOSSOM CULT noch weitere spannende Erkenntnisse, wie beispielsweise dass deren Kopf – neben Max Trockenberg – der Multiinstrumentalist János Romualdo Krusenbaum ist, der zuvor den großartigen SEEKING RAVEN vorstand. Eine Band, die trotz ihres grandiosen, ebenso zeitkritischen 2016er-Albums „The Ending Collage“ leider viel zu schnell wieder in der Versenkung verschwand.
Bleibt ernsthaft zu hoffen, dass dies mit den deutlich härter ausgerichteten, aber auch herrlich zeitkritischen BLOSSOM CULT nicht geschieht.


Die Jungs sollten jedenfalls nicht nur in der lokalen, sondern auch in der internationalen Prog-Alternative-Metal-Szene ein bedeutende und dauerhafte Rolle spielen und in einem Atemzug mit PAIN OF SALVATION oder den frühen OPETH genannt werden – doch es gibt sogar den einen oder anderen ROGER WATERS-Moment wie bei einem Song wie „Traitor“ und jede Menge ruhigerer Passagen, die immer wieder ein zusätzliche Spannung im Rahmen des „Home“-Konzepts aufbauen und durchaus einige Querverbindungen zu SEEKING RAVEN herstellen.


Längst ist bei diesem schwer beeindruckenden Album nicht die „End Of The Line“ erreicht, sondern sollte hoffentlich aus musikalischer wie konzeptioneller Sicht in Richtung Unendlichkeit tendieren.


Egal, wie viele unterschiedlich farbige Pillen wir dafür auch auf „Matrix“-Manier in uns einwerfen müssen oder zu schlucken haben.
Diese Musik-Pille von BLOSSOM CULT ist das absolut wert.
Doch BLOSSOM CULT geht noch weiter – oder tänzelt gar zum Ende hin einen progmetallischen Walzer mit Hang zur Hymne auf „Waltz Of The Beyond“.
Sogar zum musikalischen Friedensstifter werden BLOSSOM CULT. Denn in ihr erklingen ein russischer Geiger (Peter Voronov) und ein amerikanischer Sänger (Zach Ansley) Seite an Seite. So gesehen also die musikalische Antithese zu all der politischen Kriegsrhetorik, mit der man uns bei Laune und die wirtschaftliche Kriegsmaschinerie am Laufen hält, während sich ein ukrainischer Präsident weiterhin das Näschen mit einem weißen Pülverchen pudert.

Das ist dann wohl die letzte – zugleich befreiende (weiße) – Pille, die wir nunmehr schlucken dürfen. Doch wer ist dazu bereit, so lange das nicht wie (beispielsweise eine verordnete Impfung) nicht politisch gewollt und erzwungen ist?
Wer nimmt sich mutig die Freiheit, eine eigene unbequeme Entscheidung, die eben gegen den Strom schwimmt, zu treffen?


Mit „Home“ gelingt dieser Band aus dem Ruhrgebiet eine faustdicke Prog-Metal-Überraschung, die auf höchstem Niveau und mit einem polarisierendem Konzept, das aktueller denn je ist und mit großen wie illustren Gästen aufwartet.
Weiter so!
Vielleicht werden die Progmetallisten ja tatsächlich, wenn sie auf diesem Niveau weitermachen, zu dem, was uns ihr Bandname bereits verspricht: Kult!


FAZIT: Drei bittere Pillen der Erkenntnis – die rote, die schwarze und zu guter Letzt die weiße (in deutscher Sprache) – begleiten uns durch das faszinierende „Home“-Album von BLOSSOM CULT, das sich definitiv in bester Gesellschaft mit PAIN OF SALVATION befindet, wobei deren Schlagzeuger sogar auf dem Album dieser Ruhrpott-Alternative-Prog-Metal-Band mitwirkt, deren heller Kopf János Romualdo Krusenbaum ist, der ehemals mit seiner astreinen Prog-Rock-Band SEEKING RAVEN nicht nur einen Achtungserfolg erzielte, auch weil er textlich hohen Wert auf polarisierende Themen legt, das auf „Home“ (unter dem Einfluss des leider bereits verstorbenen Gunnar Kaiser) als kleines Meisterwerk bestens gelungen ist.

PS: Dank BLOSSOM CULT, den kritischen Zeitgeistern des Prog-Metals, bin ich nunmehr auch auf den zeitkritischen Philosophen, Autoren und Publizisten GUNNAR KAISER aufmerksam geworden, der damals schon kritisch in „Die Ethik des Impfens“ mit dem Impfzwang (und dem Entmündigen der Bevölkerung) umging und deshalb von den politischen Scheinmoralisten jede Menge (Tief-)Schläge einstecken musste. Jedenfalls habe ich mir nach dieser Review sofort seine Bücher (einen Roman „Unter die Haut“ und ein paar Sachbücher) bestellt und freue mich schon darauf, den klugen Gedanken – die in einer Vielzahl bereits auf „Home“ zum Ausdruck kommen – mir selber anzulesen (Unbedingte Empfehlung: „Der Kult – über die Viralität des Bösen“) und vielleicht sogar zu verinnerlichen. Warten wir's in Vorfreude ab!


Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 32x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 14 von 15 Punkten [?]
14 Punkte
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Tracklist:
  • Wake Up
  • Death To The Gatekeepers
  • Open Arms
  • Paint The Sky
  • II: Black Pill
  • No More Heroes
  • Hail To The I
  • Traitor
  • Moon
  • III: White Pill
  • End Of The Line
  • Further
  • Waltz Of The Beyond
  • Home

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Home (2026) - 14/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
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