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Krøyer: Towering Iron (Review)
| Artist: | Krøyer |
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| Album: | Towering Iron |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Industrial Metal, Dark Techno |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 34:54 | |
| Erschienen: | 03.04.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die Dänin Ditte KRØYER setzt mit ihrem Solo-Debüt auf pulsierenden Industrial/Techno-Metal, wobei sich auch stets eine gewisse Gothic-Note in die visuelle Ästhetik des Projekts schleicht.
Musikalisch überwiegen stoische Rhythmen, monoton krachende Riffs und aggressive Growls.
Zwischendurch finden sich auch immer wieder schrille Schreie, die zu pulsierenden Techno-Sounds zügig in Hysterie abgleiten („Ordinary Girl“).
Dabei wirkt „Towering Iron“ in gewisser Weise wie eine musikalische Parabel auf das Leben in einer niemals ruhenden Industriestadt. Die Fabriken arbeiten immerzu, das Zischen von Kesseln, das metallische Schaben der Maschinen begleitet die Bewohner tagein, tagaus.
Dennoch suchen die Menschen einen Ausweg aus der Monotonie ihrer Umgebung, die, obwohl augenscheinlich belebt und rege, immerzu im gleichen Kreislauf gefangen ist. Der musikalische Ausdruck von KRØYER vertont dabei Gefühle zwischen Klaustrophobie und innerer Leere, die sie in Stücken wie „Hydro“ auch mal mit ruhigeren Tönen ausdrückt.
Allerdings bleiben das metallische Rauschen, sowie die eindringlich pulsierenden Rhythmen zwischen Techno und Metal stets präsent und transportieren eine (mal mehr, mal weniger) unterschwellige (Gefühls-)Kälte, die immer mehr zu stoischer Ablehnung wird.
Müssten musikalische Vergleiche her, dann wären ähnlich gelagerte Künstler wie CENTHRON oder auch AGONOIZE gute Anlaufstellen, um sich die Wurzeln für KRØYERs Sound zusammen zu klauben.
FAZIT: KRØYERs „Towering Iron“ klingt nach vertonter Klaustrophobie und verbindet kalten Industrial bzw. düstere Techno-Sounds mit der Ästhetik des Gothic (Metal). Dabei pulsiert die Musik zuweilen arg monoton, liefert aber auch diverse Momente des Ausbruchs. Ein Manko dabei ist, dass beide Pole des Sounds nicht immer schlüssig miteinander verbunden werden, sondern an mancher Stelle eher gegeneinander arbeiten. Dadurch wirkt der Fluss des Albums zuweilen etwas abgehackt. Unterm Strich ist „Towering Iron“ aber ein interessantes Debüt im Nischenbereich der genannten Genres.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Cover Its Mouth (ft. MØ)
- Gas Station
- Fucking Harvest
- Ordinary Girl
- Mein Bruder (ft. Rasmus Krøyer)
- Mikroplastik
- Doom Plasma
- Glass Storm
- Hydro (ft. Matt Kochaba)
- Grid
- Gesang - Ditte Krøyer, Sandra Vitayarat, Rasmus Krøyer, Karen Marie Aagaard Ørsted Andersen, Matt Kochaba, MØ
- Gitarre - Nikolaj Jakobsen, Rasmus Krøyer
- Towering Iron (2026) - 9/15 Punkten
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