Partner
Services
Statistiken
Wir
Nefastis: Shadows At The Light Of Dawn (Review)
| Artist: | Nefastis |
|
| Album: | Shadows At The Light Of Dawn |
|
| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Melodic Symphonic Death Metal |
|
| Label: | Rockshots Records | |
| Spieldauer: | 55:56 | |
| Erschienen: | 06.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
Italiens NEFASTIS liefern mit „Shadows At The Light Of Dawn“ ein vierteiliges Melodic-Death-Metal-Drama mit symphonischem Einschlag ab. Dabei treffen orchestrale Soundwände auf dezent angeproggte Keyboards und Highspeed-Gitarren, die nicht selten an WINTERSUN erinnern.
Entgegen der Unterteilung in vier Akte, wirkt das Album aber kaum zerrissen. Stattdessen ist der Spannungsbogen schlüssig angelegt und folgt vom aufbrausenden Start mit Stücken wie „Spellbound“, über melancholische Filigranarbeit in „Tears of the Past“ (Bass und Orchester übernehmen eine entscheidende Rolle in den Motiven des Stücks), bis hin zu einer fast schunkeligen Nummer wie „Collapsing Dream“ einem erkennbar roten Faden.
Instrumental zweifellos gut gemacht, wirkt die Kombination aus Hartmetall und Orchester-Drama aber doch etwas geziert. So gut die einzelnen Stücke instrumental klingen, so wenig gehen die Melodien oder die Inhalte ans Herz.
Gleichzeitig bleibt extravagante, kompositorische Großkotzigkeit im Stile von RHAPSODY oder WINTERSUN aus, wodurch NEFASTIS zwar aufhorchen lassen, aber letztendlich weniger nachhallen, als es anfangs den Anschein erweckt.
FAZIT: „Shadows At The Light Of Dawn“ ist zweifellos ein instrumental ausgereiftes Album zwischen Melodic-Death-Metal und symphonischem Drama. Stellenweise verlaufen sich NEFASTIS' Kompositionen allerdings in sich selbst, bzw. wirken etwas zu gezwungen. Der Musik fehlt es ein wenig an der Seele, was letztendlich auch die Halbwertzeit der Scheibe schmälert.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Act I: Darkness:
- Cosmic Silence at the Edge of the New World
- Shadow Spell
- Seduced by the Beauty of the Darkness
- Act II: Dusk:
- Absence of Illumination
- Tears of the Past
- Vortex of Light
- Act III: Alone:
- Lights of Dawn
- Alone Again
- Stardust
- Act IV: Decadence:
- Blackened Vision
- Collapsing Dream
- Flowers Swept Away by the Autumn
- Bass - Fulvio Manganini
- Gesang - Andrea Lenzi, Simone Colombo, Rehn Stillnight
- Gitarre - Andrea Lenzi, Simone Colombo
- Keys - Iacopo Hacken
- Schlagzeug - Federico Pennazzato
- Sonstige - Andrea Lenzi, Simone Campete (Orchester-Arrangements)
- Shadows At The Light Of Dawn (2026) - 9/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
