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Örnatorpet: Rariteter & Samlingsspår (Review)
| Artist: | Örnatorpet |
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| Album: | Rariteter & Samlingsspår |
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| Medium: | Download | |
| Stil: | Dungeon Synth |
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| Label: | Eigenveröffentlichung | |
| Spieldauer: | 57:31 | |
| Erschienen: | 20.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
Zu Beginn des Frühjahrs 2026 meldet sich der Schwede Anders Ragnar aus dem heimischen Waldesdunkel zurück, um zu verkünden, dass er unter dem Titel "Rariteter & Samlingsspår" eine Zusammenstellung von zwölf ÖRNATORPET-Aufnahmen aus den Jahren 2018 bis 2026 veröffentlicht.
Eingeweihte wissen längst, dass sie von dem umtriebigen Komponisten wohlklingenden Dungeon Synth erwarten dürfen, der stilistisch meistens an Genre-Klassiker anknüpft und handwerklich solide bis märchenhaft arrangiert ist. Das gilt auch für die vorliegende Raritäten-Sammlung, die vor allem für Neulinge eine durchaus faszinierende Einführung in das Werk von ÖRNATORPET darstellen könnte, denn die einzelnen Stücke tönen zwar nicht wie aus einem Guss, jedoch ähnlich träumerisch und phantastisch – und keineswegs allzu dunkel.
"Während ich an einem neuen ‚richtigen‘ Album arbeite, wollte ich ein paar Ideen teilen, die nie das Licht der Welt erblickt haben, und die Songs dieser Zusammenstellung an einem Ort zugänglich machen“, erläutert Anders Ragnar in den Liner Notes zu diesen über die Jahre angesammelten Aufnahmen, die er auf Bandcamp zum Freundschaftspreis von 10 schwedischen Kronen anbietet – wer also einen lockeren, qualitativ guten und kostengünstigen Einblick in die Dungeon-Synth-Klangwelt eines der aktuell angesagtesten Projekte dieses Genres bekommen möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Bemerkenswert ist übrigens auch das zum Stück "Ruiner" passende Album-Cover: Es handelt sich um ein Lichtbild, das der für seine ikonischen Inszenierungen von Black-Metal-Musikern bekannte Szene-Fotograf Peter Beste geschossen hat. Selbiger hat sich nun zwei Jahre lang dem Dungeon-Synth-Underground gewidmet und stellt derweil ein Buch mit abenteuerlichen Aufnahmen zusammen, was der unwahrscheinlichen Szene und ÖRNATORPET mehr Aufmerksamkeit bescheren dürfte.
FAZIT: Als ein schönes "Schnupper-Angebot" für Neugierige ebenso wie eine facettenreiche Ergänzung der ÖRNATORPET-Diskographie erweist sich die knapp einstündige Zusammenstellung "Rariteter & Samlingsspår", mit welcher der Schwede ein weiteres Mal eine Lanze für das eigentümliche Genre der romantischen Tastenritter bricht.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Bergens Glömda Sagor
- Bortom Forna Riken
- Vandrande Vid Himlens Gränser
- Hvi Darra De Dunkla Granar
- Vitterstigar
- Skogens Högsal
- De Glömdas Hamn
- Nifelheim
- Gamla Andemakter
- Mörker
- Ruiner
- Enslingen
- Keys - Anders Ragnar
- Vid Himinsenda (2019) - 10/15 Punkten
- Evigt Främmande, Evigt Fjärran (2023) - 9/15 Punkten
- Rariteter & Samlingsspår (2026) - 11/15 Punkten
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