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Sparzanza: From Dust To Darkness (Review)
| Artist: | Sparzanza |
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| Album: | From Dust To Darkness |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Hardrock |
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| Label: | Despotz Records | |
| Spieldauer: | 38:30 | |
| Erschienen: | 03.10.2025 | |
| Website: | [Link] |
Mit ihrem neunten Studioalbum „From Dust To Darkness“ werkeln sich die Schweden von SPARZANZA durch modern klingenden Hard Rock, der mit einer Vielzahl an Riffs und Melodien voller Klasse gesegnet ist. Der Ohrwurmfaktor von Stücken wie „Fear The Night“, oder dem mit Schreigesang veredelten Kracher „The Accuser“ ist dabei auch der kräftigen Stimme von Fredrik Weileby geschuldet. Denn der Mann schafft es jedem Stück eine eigenständige Note aufzudrücken, ohne cheesy oder aufgesetzt zu klingen.
Der ein- oder andere Seitenblick in Richtung Alternative lässt Stücke wie „Twitch Of The Death Nerve“ zu rhythmischen Brechern mit aufwühlender Energie werden, wobei immer wieder das wandelbare Organ des Frontmanns das Geschehen bestimmt.
Düstere Riffrocker wie „The Blinding Absence Of A Light“ wissen dank der Wandlung von rauem Raunen hin zur melodisch-kräftigen Warm-Stimme des Sängers zu jeder Zeit zu fesseln, während ein Stück wie „This Is Not A Lovesong“ mit melancholischer Note gefällt und durch verspielte, aber jederzeit griffig-eingängige Gitarrenarbeit fesseln kann.
Da sind marginale Plattitüden wie „Bad Motherfucker“ locker zu verschmerzen, denn das trockene Riffing ist hier immerhin noch gut gemacht, klingt aber nach Breitbein-Gitarrenrock-Standardware.
Dafür entschädigt aber die kantige Wucht des finalen „The Great Noise“. Die Gitarrenmelodien wühlen auf, die Riffs drücken ähnlich muskelbepackt wie das Schlagzeug und Fredrik Weileby durchlebt von Aggression über Trotz bis hin zu energischer Aufbruchsstimmung eine breite Skala an Emotionen.
FAZIT: SPARZANZAs „From Dusk To Darkness“ bietet modern produzierten Hard Rock mit Fokus auf kräftigen Riffs und aussagekräftigen Melodien. Die diversen Stimmungen von sanft und bedacht bis hin zu energischer Wut transportiert Frontmann Fredrik Weileby mit markanter Stimme und spürbarem Ausdruck, womit die Musik Biss, Muskeln und Herz zu gleichen Teilen präsentiert.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Fear The Night
- This Is Not A Lovesong
- The Accuser
- Bloodborne
- Bad Motherfucker
- Twitch Of The Death Nerve
- The Blinding Absence Of A Light
- The Great Noise
- Bass - Johan Carlsson
- Gesang - Fredrik Weileby
- Gitarre - Calle Johannesson, Magnus Eronen
- Schlagzeug - Anders Åberg
- Folie á Cinq (2011) - 9/15 Punkten
- From Dust To Darkness (2025) - 12/15 Punkten
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