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Kaeck: Gruwelijk Onthaal (Review)
| Artist: | Kaeck |
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| Album: | Gruwelijk Onthaal |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Black Metal |
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| Label: | Folter Records | |
| Spieldauer: | 32:14 | |
| Erschienen: | 18.09.2025 | |
| Website: | [Link] |
Nicht dass bei den Niederländern KAECK der Name zwingend Programm wäre, aber „Gruwelijk Onthaal“ tritt wahrlich alle Hoffnung der Menschheit in den Dreck (O-Ton der Band).
Das gilt leider auch für die Hoffnung des Hörers auf originellen, bzw. zwingend gemachten Black Metal.
Zwar verkörpern KAECK den sprichwörtlichen Dreck der Szene unmittelbar und authentisch, leider klingt aber auch ihre Musik so, wie es die großspurige Ankündigung der Band vermuten lässt.
Bisweilen fühlt man sich als Fan der frostgebeutelten Neunziger Jahre positiv in der Zeit zurückversetzt, aber leider reichen ein paar atmosphärische Keyboards und Rumpel-Charme nicht aus, um ein Black-Metal-Meisterwerk zu erschaffen.
Viel eher holpert „Gruweklijk Onthaal“ in puncto Gitarrensound arg schrammelig voran, einzelne Riffs oder gar Melodien sind lediglich mit viel Phantasie auszumachen und auch das heisere Brüllröcheln von Frontmann Oovenmeester bleibt nicht zwingend im Ohr hängen.
Natürlich passen der Schrammel-Sound und die minimalistische Herangehensweise an die Kompositionen zum „Fuck Off“-Charakter der Musik, aber dass hässliche Musik auch wirklich mitreißend vertont werden kann, haben andere Bands jüngeren und älteren Datums bereits deutlich mitreißender bewiesen (z.B. BLACK CURSE oder CELESTIAL BLOODSHED um mal zwei Namen zu nennen).
Zwar hat ein Stück wie „Ondermaanse contracten“ durchaus seine Momente, die Spaß machen (etwa wenn die Synthesizer ihre Premiere in dem verschleppten Soundklumpen feiern), aber unterm Strich bleibt von „Gruwelijk Onthaal“ nicht viel mehr als der scheppernde Sound im Gedächtnis hängen und das ist für ein Album (egal welchen Genres) eher nicht als Gewinn zu verbuchen.
FAZIT: KAECKs „Gruwelijk Onthaal“ klingt zwar nicht unbedingt wie das klanggewordene Äquivalent zum üblichen Inhalt weißen Porzellans (womit es die Erwartungshaltung, die der Bandname suggeriert, übertrifft), aber auch für Liebhaber schrammeliger Black-Metal-Kindergruselei klingt das Album eher wie ein lauwarmer Aufguss bereits dagewesener und von anderen Bands mitreißender inszenierter Genre-Kost.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Het huilend altaar
- Door gespleten tongen bezworen
- Ondermaanse contracten
- De nachtelingen van het nieuwe duister
- Paterhexolimaat
- De ijzeren hand van het benedenwaartse
- Bloedend verraad met ontvleesde hand gesmeten
- Bass - Ruud Nillesen
- Gesang - Oovenmeester
- Gitarre - Jan Kruitwagen
- Keys - Jan Kruitwagen
- Schlagzeug - Frostbite
- Gruwelijk Onthaal (2025) - 6/15 Punkten
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